Im Bubental, ca. 4700 m südlich von Drackenstein, befindet sich in einer kleinen Waldabteilung östlich der Straße Laichingen-Hohenstadt ein Karrenfeld in den Kalksteinen der Obere-Felsenkalke-Formation. Karren entstehen durch Kalklösung, wobei weichere Teile weggelöst werden und die härteren...
Der Aachtopf ist die am stärksten schüttende Karstquelle Deutschlands. Das Wasser stammt größtenteils aus Versickerungsstellen der Donau zwischen Fridingen und Immendingen. Auf seinem unterirdischen Weg löst das Wasser jährlich einige 1000 Kubikmeter Kalkstein.
Der Blautopf ist die zweitgrößte Karstquelle der Schwäbischen Alb. Er liegt im Scheitelbereich einer Flussschlinge des ehemaligen Donautals im Ortsbereich von Blaubeuren. Der trichterförmige Quelltopf führt weiter in eine Wasserhöhle in den Kalksteinen der Untere-Felsenkalke-Formation.
Der Brenz-Ursprung oder Brenztopf in Königsbronn auf der Ostalb ist eine stark schüttende Karstquelle, die im Unteren Massenkalk (Oberjura) entspringt. Das Einzugsgebiet der Quelle reicht bis Bartholomä auf dem nördlichen Albuch. Der als Naturdenkmal geschützte Brenztopf ist ein beliebtes...
Im oberen Schmiechtal bei Springen, fließt die Schmiech als Karstquelle aus einer Felsnische in gebankten Kalksteinen der Untere-Felsenkalke-Formation. Die Quellschüttung liegt durchschnittlich bei 280 l/s, kann jedoch sehr starke Schwankungen aufweisen (47–900 l/s). Das Einzugsgebiet der...
Der Karstkundliche Wanderweg bei Laichingen beginnt bei der Laichinger Tiefenhöhle. Während des Wegverlaufs können einige interessante Karstformen wie z. B. ein Trockental, eine Doline und eine Höhlenruine beobachtet werden. Der Pfad endet in dem angeschlossenen Museum für Höhlenkunde.
Schöne Landschaften, geschützte Natur, geologische Ausgrabungen und Fossilien sind die Themen des geologischen Lehrpfads „Ins Reich der Meerengel“ auf dem Westerberg bei Nusplingen. Der 2005 eingeweihte Pfad beginnt beim Rathaus in Nusplingen und kann in drei Wegvarianten unterschiedlicher Länge...
Der Heimatgeschichtliche Rundweg auf der Schwäbischen Alb bei Veringenstadt gibt Aufschluss über die Geologie und Siedlungsgeschichte dieses Raums. Der Pfad gliedert sich in drei Stationen: der Bohnerzabbau, die geologische Entwicklung des Oberjuras und die Besiedlungsgeschichte.
Von Felsen an der Traufkante der Mittleren Schwäbischen Alb hat man an vielen Stellen eine beeindruckende Aussicht auf die unmittelbar am Fuß des Albabstiegs gelegene, vom Mitteljura aufgebaute Landschaft des Albvorlands und in die aus der Alb austretenden Täler. Weiter in der Ferne blickt man auf...
Auf der Reutlinger und Uracher Alb gibt es mehrere Aussichtstürme, von denen man sich einen guten Überblick über die Landschaft der Schwäbischen Alb verschaffen kann. Zu nennen sind der Pfullinger Schönbergturm, der Rossbergturm, der Sternbergturm, der Römersteinturm sowie der Turm auf der Hohen...